Da sich anscheinend einige Entscheidungsträger damit befassen, den Granit im Sonnenwald mit gefährlich strahlenden Müll zu belasten, verlinke ich hier ein gut gemachtes Video des ORF.
Auf dem Parkplatz der Zufahrt zum Wackelstein beschreibt ein Informationsschild schon die “strahlende” Zukunft des Sonnenwald und den “ehrenvollen Dienst an der Atomwirtschaft”.


Ach wie schön, dass die Betreiber der Atomkraftwerke sich nicht selbst um den Abfall kümmern müssen: das machen selbstverständlich die Stromkunden, bzw. Steuerzahler – auch die, die keinen Strom aus Kernkraftwerken bezogen oder beziehen.

(Beweisfoto)

Schnappschuß am Wackelstein-Parkplatz

Dieses pdf des bayerischen Landesamt für Umwelt sagt aber nun wieder ganz was anderes:


Kein Endlager in Bayern möglich – Geologische Fakten und Hintergründe .


Das Landesamt für Umwelt kommt in der vorliegenden Ausarbeitung zu dem Ergebnis, dass in Bayern die geologischen Mindestanforderungen an ein Endlager für radioaktive Abfälle nicht erfüllt sind.


Ein erschreckendes Szenario, dass uns allen blühen könnte:


Für diesen Film über ein AKW-Drama hat Andreas Prochaska den Erich-Neuberg-Preis erhalten.

 

Zwischendurch ist mal eben der Energieversorger EnBW negativ aufgefallen…

Die Schüler und Schülerinnen wurden im Nachbarland (BaWü) vom Energieriesen EnBW mit Unterstützung des Kulturministeriums aufgefordert einen Bericht über Atomkraft zu erarbeiten – “Wenn ihr ein schönes Video über unseren Geschäftszweig macht, dann schenken wir euch eine tolle Kamera!”
Leider klappte dies bei den umweltbewussten Schülern und Schülerinnen nicht so, wie geplant und somit gingen die Filmemacher und Filmemacherinnen der Klasse 9a, der Neumatt-Schule, bei der Preisverleihung leer aus…


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